Kohte
Die Kohte
Zur Kohte gehören:
- 4x Kohtenblätter 52 (mit/ohne angeähtem Tropfstreifen
- 1x Erdstreifen falls gewünscht
- 8x kurze Schlaufen aus Sisal 8 mm für die Abspannung der Planen
- 2x lange und 2 kurze Schlaufen aus Sisal 8 mm mit dem Kreuz oder 1 Kohtenspinne
- 1x Kohtenabdeckplane (bei Kreuzverwendung) oder 1 Jurtenabdeckplane (bei Spinnenverwendung)
- 1x Seilzug um die Kohte leichter aufzuziehen
- 2x Kohtenstangen
- 8x Heringe
Aufbau der Kohte
Die vier Kohtenblätter werden auf den Boden gelegt. Durch die Ösen an den vier Ecken der Planen werden die Schlaufen gesteckt. Diese Schlaufen werden mit Heringen abgespannt, so dass die Kohte wie ein Quadrat aussieht. Spannt die Planen aber nicht zu stramm aus, weil später noch weitere Ösen ausgespannt werden müssen.
Kohte stehen. Durch Zusammenschieben oder Auseinanderziehen spannt man die Kohtenbahnen je nach Wetterlage.
Erst jetzt werden die vier Kohtenbahnen miteinander verschlauft und eine Seite wird zum Ein- und Ausstieg halb offen gelassen. Damit man eine regendichte Naht hat, dürft ihr nicht vergessen, die außenliegende Regenleiste zu verschließen. Danach werden die übrigen vier Ösen mit Schlaufen abgespannt. Zum Schluss wird die Kohtenabdeckplane über das Kreuz gelegt und mit langen Schnüren auf die Heringe abgespannt.
Werden die Kohtenblätter mit Seitenwand benutzt (bzw. eine separate Kohtenseitenwand bei der “Kohte 52″), so werden die Schlaufen nicht direkt, sondern mit einem ca. 1 m langen Seil auf den Boden abgespannt. Durch die Seitenwände können Bodenunebenheiten gut ausgeglichen werden, so dass es in der Kohte nicht zieht. Außerdem wird durch die Seitenwand das Platzangebot vergrößert.
Der Durchmesser der Kohte beträgt 4 m [Wanderkohte 5 m] und die Höhe [Boden - Planenoberkante] 2 m [Wanderkohte 2,30 m]. Bei Verwendung des Kohtenblattes 53 erhöht sich die Kohte um 20 cm und beim Kohtenblatt 59 erhöht sie sich um 45 cm.
Links zu andere Kohten-Aufbau Beschreibungen:
Hoch-Kohte
Die Hoch-Kohte
Zur Kohte gehören:
- 4x Kohtenblätter 52 (ohne Seitenstreifen)
- 3x Doppel-Rechtecken-Planen (oder auch 6x Einfach, je was zur Verfügung steht.)
- 2x Einfach Planen (für den Eingangsbereich)
- 8x lange Schlaufen aus Sisal 8 mm für die Abspannung der Planen
Tipp: Seile mit 'S'-Hacken an den Planen befestigen
- 2x lange und 2 kurze Schlaufen aus Sisal 8 mm (fürs Kohtenkreuz)
- 1x Kohtenspinne
- 1x Seilzug um die Hochkohte aufzuziehen NOTWENDIG (da alle Planen sehr schwer sind)
- 1x Kohtenabdeckplane (bei Kreuzverwendung) oder 1 Jurtenabdeckplane (bei Spinnenverwendung)
- 3x Kohtenstangen
- 8x Heringe
Aufbau der Hoch-Kohte
Die vier Kohtenblätter werden auf den Boden gelegt. Durch die Ösen an den vier Ecken der Planen werden die Schlaufen gesteckt. Diese Schlaufen werden mit Heringen abgespannt, so dass die Kohte wie ein Quadrat aussieht. Spannt die Planen aber nicht zu stramm aus, weil später noch weitere Ösen ausgespannt werden müssen.
Kohte stehen. Durch Zusammenschieben oder Auseinanderziehen spannt man die Kohtenbahnen je nach Wetterlage.
Erst jetzt werden die vier Kohtenbahnen miteinander verschlauft und eine Seite wird zum Ein- und Ausstieg halb offen gelassen. Damit man eine regendichte Naht hat, dürft ihr nicht vergessen, die außenliegende Regenleiste zu verschließen. Danach werden die übrigen vier Ösen mit Schlaufen abgespannt. Zum Schluss wird die Kohtenabdeckplane über das Kreuz gelegt und mit langen Schnüren auf die Heringe abgespannt.
Werden die Kohtenblätter mit Seitenwand benutzt (bzw. eine separate Kohtenseitenwand bei der “Kohte 52″), so werden die Schlaufen nicht direkt, sondern mit einem ca. 1 m langen Seil auf den Boden abgespannt. Durch die Seitenwände können Bodenunebenheiten gut ausgeglichen werden, so dass es in der Kohte nicht zieht. Außerdem wird durch die Seitenwand das Platzangebot vergrößert.
Der Durchmesser der Kohte beträgt 4 m [Wanderkohte 5 m] und die Höhe [Boden - Planenoberkante] 2 m [Wanderkohte 2,30 m]. Bei Verwendung des Kohtenblattes 53 erhöht sich die Kohte um 20 cm und beim Kohtenblatt 59 erhöht sie sich um 45 cm.
Links zu andere Kohten-Aufbau Beschreibungen:
Yo-Kurt
Yokurt
Im Bild oben sind die zwei Aufstell-Stangen ist ca 25 grad geneigt,
sie wird mit zwei Seile nach hinten abgespannt.ybrY Die Stangen sind hier nicht mittig übers Zelt aufgestellt (was normal wäre).
Es ist eine Sonderkonstruktion und Bedarf einige Erfahrung.
Einfacher geht es wenn die Stangen mittig über das Zelt stehen wie bei der Kohte oder Jurte.
Aufbau des YoKurt
Unterschied:
- 5x Dreieckbahnen als Dach
Somit biete der Yokurt mehr Platz wie in der Hoch-Kohte aber
weniger wie in der Jurte. Der Yo-kurt isz in der Mitte höher wie in der Jurte.
Jurte
Die Jurte
Zur Jurte gehören:
- 6 Kohtenblätter 52 oder 2 Halbdächer oder 1 Jurtendach
- 12 Viereckzeltbahnen oder
- 6 Jurtendoppelplanen oder
- 6 Superjurtenplanen
- ggf. 12 Fensterplanen mit PVC-Folie oder Gazestoff bzw. 6 Doppelfenster
- 1 Jurtenabdeckplane
- 12 T-Heringe 40 cm
- 12 Zelt-Aufstellstäbe (165-250 cm)
- 3 dreiteilige Jurtenstangen
- 12 Seile (Spannschnüre) 4 – 5 m zum Abspannen
- 1 Seil 5 m für den Dreibeinbund
- 1 Seil 5 m zum Dach hochziehen
- ggf. 12 Erdnägel zum Fixieren der Jurtenplanen am Boden
Aufbau der Jurte
Die sechs Kohtenblätter bzw. die beiden Halbdächer werden verschlauft und die Fensterplanen an das Dach geknöpft. Die Jurtenspinne bzw. das Jurtenkreuz werden im Dachloch an den Ösen befestigt. Die Zelt-Aufstellstäbe werden auf die richtige Länge ausgefahren und mit den Heringen und Abspannseilen an den Ösen des Daches zurecht gelegt. Es sollten möglichst sechs Personen an jeder zweiten Öse den Aufstellstab durch die Öse stecken und festhalten, so dass das Dach steht. 1 – 2 weitere Personen gehen nun reihum und schlagen die Heringe ein. Es ist darauf zu achten, dass die Abspannseile optisch entlang der Nähte des Daches genau durch die Mitte des Loches laufen. Je gleichmäßiger die Jurte abgespannt ist, desto sicherer steht sie.
Nun werden die übrigen Aufstellstäbe abgespannt und die restlichen Seitenplanen angeknöpft. Die Stangen in der Mitte der Jurte dienen dem Hochziehen des Daches und der Stabilisierung der gesamten Jurtenkonstruktion. Als Knoten zum Verbinden der Dreibeinstangen verwendet man am besten einen Parallelbund. Dieser erlaubt das Verdrehen der Stangen untereinander, so daß ein sicherer Stand ermöglicht wird. Das gebundene Dreibein – bei Jurten mit Fenstern muss der Knoten am Ende der Jurtenstangen sein, ansonsten 30 cm darunter – mit der befestigten Jurtenabdeckplane wird in die Jurte gestellt und die Abdeckplane auf die Spitzen der Aufstellstäbe abgespannt.
Zum Schluss wird das Dach hochgezogen. Es bietet sich an, das Seil mindestens durch einen Eisenring oder eine Seilrolle, der unmittelbar unterhalb des Dreibeinbundes befestigt ist, laufen zu lassen. Gewieftere Bastler bauen aus zwei Seilrollen einen Flaschenzug, so dass sie nur mit halber Kraft das Dach hochzuziehen brauchen. Man kann das Seil entlang einer Stange laufen lassen und es im unteren Drittel der Stange über eine kleine Umlenkrolle legen. Ein daran frei schwebendes Gewicht (z.B. Stein) von etwa 5 kg hält das Dach immer auf Spannung, ohne es zu sehr zu beanspruchen.
Links zu andere Jurten-Aufbau Beschreibungen:
Jurte (frei)
Jurte freistehend Aufbau
Wie das selbstragende Grerüst aufgebaut wird und
welche Materalien gebraucht werden, sieh nachfolgenden URL.
Kröte
Kröte
1x Kohtenbahn 52
1x Stange ca. 80cm
1x 1,5m Seil zum abspannen
5x Heringe bzw Erdnägel
Aufbau der Kröte
- Die Kröte ist die einfachste aller Zeltformen mit Schwarzzeltmaterial.
- Die Spitze des Kohtenblattes wird mit zwei Heringen am Boden befestigt.
- Die Mitte der Unterkante mit Hilfe von Stange, Seil und Hering in die andere Richtung abgespannt.
- Nun werden nur noch die beiden Ecken des Kohtenblattes links und rechts abspannen und fertig ist das kleine Notbiwack.
- Wenn das Kohtenblatt einen Erdstreifen hat, dann kann dieser als zusätzlichen Schutz vor Regen verwendet werden.
Besser ist es trotzdem, von vorneherein auf die Windrichtung zu achten, wenn die Kröte aufgestellt wird.
Die Kröte besitz keinen ‘Eingang’, diese ist offen und den Wetterbedingungen ausgelifert!
Unter dem Kohtenblatt findet man ausreichend Platz für eine Person mit Gepäck.
Lok
Lokomotive (Lok)
2x Kohtenbahnen 52
1x Stange ca 1m
6x Heringe oder Erdnägel
Aufbau der Lok
- Die Lok, oder wie manche auch sagen, das Boot, bietet Platz für zwei Personen.
- Darin ist genung genug Platz, um auch das Gepäck unterzu bringen.
- Zwei Kohtenbahnen werden mit den Knopfleisten verbunden und mit sechs Heringen flach abgespannt.
- Für die Mitte brauchst du nur eine Stange mit einer Länge von ca. 100 cm.
- Damit hat das Zelt die Grundmaße von etwa 460 cm Länge und 240 cm Breite.




