Caritas Projekte :
Hübingen
Bewerber Beratung
Kleider-Läden
20. Dezember 2010
Aktion von Cirquent „Es regnet wieder Geschenke“
- Auch das Projekt Hübingen erhält Geschenk -
Dies ist eine Aktion von Cirquent Mitarbeitern, sie lassen seit Jahren Geschenke regnen. Die Aktion von Cirquent ist schon Tradition. In diesem Jahr unterstützten Cirquent Mitarbeiter in Ettlingen, Frankfurt, Köln, München und Wien Projekte. Unterstützt wurden dabei in München das Caritas-Projekt Freudentanz und das Mehrgenerationenhaus, in Karlsruhe das Sybel-Heim, in Frankfurt das Caritas-Projekt Hübingen, des Verein Caritas der Gemeinde St. Johannes Apostel,
in Köln das Kinderheim Köln-Sülz und in Wien das Kinderheim St. Benedikt.
Cirquent weit erfüllten die Mitarbeiter Wünsche von sozial benachteiligten Kindern und Familien. Die Bescherungen in den ein-zelnen Einrichtungen, so auch beim Verein Caritas der Gemeinde (Schecküberreichung), fanden im Dezember statt und haben für strahlende Augen gesorgt!
Cirquent ist ein Unternehmen der IT-Branche mit rund 1.600 Mitarbeitern. Durch ihr soziales Engagement übernehmen sie auch soziale Verantwortung. Es ist damit nicht nur Teil der Privatwirtschaft, sondern auch der Gesellschaft, das Unternehmen und die Mitarbeiter zeigen damit ihr großes soziales Engagement.
An dieser Stelle, Cirquent und den Mitarbeitern ein „Herzliches Dankeschön“
Weitere Informationen finden Sie auch, auf der Homepage des Unternehmen Cirquent.
Unser Dank gilt auch anderen Spendern, die uns bei unserem Projekt Hübingen unterstützen. In Zusammenarbeit mit dem Caritas-Verband Frankfurt, werden im Jahr 2011 wieder Familien schöne Tage in einer entspannten Umgebung verbringen.
22. Juli 2009
Stiftungsrat des Caritasverbandes vom Bistum Limburg
überreichte eine dicke Spende
Margurit Assmann
Zum allerersten Mal im Leben in Urlaub fahren können
Caritasstiftung in der Diözese Limburg fördert Projekt der Frankfurter Pfarrei St. Johannes Apostel
mit 8.000 Euro: Urlaub für benachteiligte, erschöpfte Familien im Familienferiendort Hübingen
In Urlaub fahren, Zug fahren, das ist für die meisten Menschen nicht Ungewöhnliches. Die Familien und Alleinerziehenden aus Frankfurt-Unterliederbach erleben dies teils jedoch zum allerersten Mal, wenn sie mit der Bahn für einen Kurzurlaub ins Familienferiendorf in Hübingen/Westerwald aufbrechen. Dass sich diese Menschen endlich einmal eine dringend benötigte Auszeit zum Kraft Schöpfen und Erholen nehmen können, ermöglicht ein Projekt der Pfarrei St. Johannes Apostel Frankfurt-Unterliederbach, das die Caritasstiftung in der Diözese Limburg fördert: Einen Zuschussbescheid über 8.000 Euro für 2008 überreichte Hans Jörg Millies , der Geschäftsführer der Caritasstiftung , am 21. Mai 2008 im Familienferiendorf Hübingen an die Projektleiterin und Vorsitzende des Vereins Caritas der Gemeinde St. Johannes Apostel , Margurit Assmann.
„Die Caritasstiftung hat sich für eine Förderung aus Mitteln der Spendenaktion »Danke, Bischof Kamphaus!« des »Familienfonds« entschieden, da dieses Projekt zum einen der Unterstützung von Familien dient, zum anderen die Rückmeldungen der Teilnehmer auf die erste Freizeit sehr eindrücklich und anschaulich den großen Wert dieses Projektes gezeigt haben“, sagte Millies. Mit diesem Betrag können 250 Übernachtungen finanziert werden, die die Familien und Alleinerziehenden dringend benötigen, für die sie aber aufgrund ihrer schwierigen Lebensumstände schlicht kein Geld haben. „Auch das pädagogische Konzept, das der Freizeit zugrunde liegt, hat unsere Entscheidung mitgeprägt“, betonte Millies. Überzeugend war ebenfalls, dass das Projekt von Nachhaltigkeit geprägt ist, wie der Geschäftsführer sagt: Die Teilnehmer erhalten in der Pfarrei und im Verein Caritas der Gemeinde Unterstützung und bringen sich selbst ins Gemeindeleben ein. „Für 2009 werden Vorstand und Kuratorium der Caritasstiftung prüfen, ob ein weiterer Zuschuss möglich ist, ohne dass ein erneuter Antrag erforderlich ist“, kündigte Millies an.
Margurit Assmann , die Vereinsvorsitzende, bestätigt dies: „Einer unserer Teilnehmer, er arbeitet bei uns in der Pfarrei stundenweise als Hausmeister und unterstützt unser Hilfenetz tatkräftig – aber er hat noch nie zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern einmal Urlaub machen können, da sie finanziell kaum über die Runden kommen und er zusätzlich noch seine Mutter finanziell unterstützen muss.“ Durch die Freizeit in Hübingen hätten sie ihre Probleme und ihren Alltag wenigstens einmal für ein paar Tage hinter sich lassen können und wieder neue Kraft geschöpft, so Assmann.
Bettina Nordmann , pädagogische Leiterin des Familienferiendorfes in Hübingen, erläuterte das Konzept der Familienfreizeiten: „Uns ist es ein großes Anliegen, Familien in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen und soziale Kompetenzen zu unterstützen, damit sich die Familie täglich positiv erleben kann“, so Nordmann. Dabei sei es wichtig, dass sie neben gemeinsamen Aktivitäten mit den Unterliederbacher Teilnehmern, aber auch den anderen Gästen im Feriendorf Zeit für sich als Familie haben. So werden Frühstück und Mittagessen im Speisesaal eingenommen, das Abendessen jedoch kocht jede Familie selbst in ihrem Ferienhäuschen – außer es gibt beispielsweise ein gemeinsames großes Grillfest, zu dem jede Familie ein landestypisches Gericht für das Buffet mitbringt. Tagsüber nehmen Eltern und Kinder teils zusammen, teils getrennt an verschiedenen erlebnispädagogischen Angeboten teil – was sie sowohl als Individuen als auch als ganze Familie stärken soll. Daneben, so Nordmann, stehe das pädagogische Team für individuelle Gespräche und Rat jederzeit zur Verfügung.
Quelle: Presse-Information, Diözesan-Caritasverband Limburg, Montag, 26. Mai 2008
PROJEKT HÜBINGEN AKTUELL
250 Übernachtungen sind für 2008 finanziert (8.000 € Spende aus dem Caritasfonds des Bistums Limburg). Die Anzahl der Übernachtungen erfährt eine Aufstockung von nochmals ungefähr 250 Übernachtungen durch weitere private Spenden, auch die Kolpingfamilie Höchst spendete den Erlös des Altstadtfestes für das Projekt Hübingen.
Der Verein Caritas der Gemeinde wird so bis zum Ende der Herbstferien ca. 434 Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, ein paar Tage Erholung im Feriendorf Hübingen ermöglichen oder ermöglicht haben.Wichtig dabei ist das pädagogische Beiprogramm für alle Beteiligten. Sinnvoll ist es auch, dass “Gruppen” fahren, die wir hier in Unterliederbach zusammenstellen.
Hier nun der Ablauf:
Der Verein Caritas der Gemeinde St. Johannes Ap. e.V. organisiert, plant die Reisen. Durch die Spenden, werden die Übernachtung, Vollpension und das pädagogische Programm finanziert (38,- € pro Kopf und Tag). Die Erholungssuchenden übernehmen die Kosten für die Getränke.Fehlende oder passend Kleidungsstücke können die Urlauber im Kleiderladen günstig erwerben. Anmelden kann man sich in der Allgemeinen Lebensberatung in der Euckenstraße 1a (Tel.: 33 37 59).
Die Aufenthaltsdauer ist auf 7 Übernachtungen begrenzt. Die Zusammenstellung der Reise-Gruppen organisiert der Carits-Verband Frankfurtmit Hilfe des “Vereins Carits der Gemeinde”.
Dank der Spenden, sollte es gelingen ca. %00 Übernachtungen pro Jahr zu sichern.
So waren Gruppen in den Osterferien, über Pfingsten und den Sommerferien im Feriendorf, weitere werden in den Herbstferien folgen.
Hier einige Zitate aus Gesprächen mit den Teilnehmern:
· Ich will hier immer wohnen
· Keiner ist gemein
· Zum ersten mal im Leben habe ich gebastelt
· Hier meckert nie einer
· Es riecht so gut nach Wald
· Ich konnte zum ersten mal über mich und mein Leben nachdenken
· Bin noch nie Zug gefahren
· Jetzt kennen wir uns besser
· Mama hatte Zeit, mit mir zu schmusen
· Meine Frau kann ja so toll singen
· Papa ist mir ans Herz gewachsen
· Dass man so was schönes geschenkt bekommt, obwohl wir nicht so oft in die Kirche gehen
· Hier sagen alle Guten Morgen – freiwillig und jeden Tag
· Wenn es doch nie vorbei ginge
· Ich lege jeden Pfennig zurück, damit wir noch mal fahren können.
Ergebnis der ersten Fahrt:
· Große Kinder spielen mit Kleineren
· Neu gewonnene Freunde (bei Festen, auf den Spielplätzen, usw.)
· Erwachsene grüßen sich und bleiben auf der Straße stehen, telefonieren zusammen . . .
· Ein Junge, der fast nie geredet hat, erzählt und redet nun gerne (die Kita staunte sehr)
· Ausländische Familien sind überrascht, wie schön unsere und auch ihre jetzige Heimat ist
Die ehrenamtliche Verantwortung für dieses Projekt hat die Allgemeine Lebensberatung. Sozialrathaus, Klinikseelsorge, Kindertagesstätten, Schulen und Kirchengemeinden nutzen das Angebot der pädagogischen Begleitung während eines Erholungsaufenthaltes gerne.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die bis jetzt mit ihren Spenden das Projekt Hübingen unterstützt haben. Selbstverständlich ist die weitere Durchführung des Projektes von der Finanzierung abhängig, so können auch Sie mit Ihren Spende, Familien unbeschwerte Tage im Westerwald ermöglichen.
Ansprechpartner für Sie sind:
Katholische Pfarrgemeinde St. Johannes Apostel
Margurit Assmann, Vorsitzende des „Verein Caritas der Gemeinde“








